AfD will eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl aufstellen

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) will laut einem Bericht der Zeitung DIE WELT einen eigenen Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten aufstellen, die am 12. Februar 2017 stattfindet. Es soll nach dem Willen des Vorstands der stellvertretende Parteivorsitzende Albrecht Glaser antreten. Glaser, 74 Jahre alt, ist ehemaliges CDU-Mitglied. Sechseinhalb Jahre gehörte er der Frankfurter Stadtregierung an, überwiegend als Kämmerer, zuvor als Wirtschaftsdezernent.Unter dem Eindruck der Euro-Krise kehrte er den Christdemokraten 2012 den Rücken. Kurz danach trat der Mann in die AfD ein, die gerade neu gegründet war. Glaser ist einer von drei Vizesprechern der Bundespartei und in Hessen sogar einer von drei Landesvorsitzenden. Eigentlich sollte AfD-Vorstand Alexander Gauland nach dem Willen der anderen Parteichefs Kandidat werden. Dieser lehnte aber aus Altersgründen ab. Bundespräsident Gauck will seine Entscheidung über eine mögliche zweite Amtszeit vor der Sommerpause bekanntgeben.

Bild: blu-news/WikiCommons

Autor*in
Rune Weichert
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Rune ist 21 und studiert seit 2013 an der CAU Politikwissenschaft und Skandinavistik. Seit 2014 ist er beim ALBRECHT dabei. Nebenbei ist er auch beim Campusradio als Nachrichtenredakteur tätig.

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