CAROL – Filmkritik

Die besten Filme 2015: Platz 1

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Es sind die kleinen, für die meisten sehr unauffälligen Momente, ein Blick, ein Berühren der Schulter, welche für manche Menschen die Welt bedeuten. Todd Haynes adaptiert den 66 Jahre alten Roman The Price of Salt, in dem die neunzehnjährige Therese sich zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt – nicht in einen stattlichen und gut verdienenden Geschäftsmann, sondern in die unglücklich verheiratete, um das Sorgerecht ihrer Tochter kämpfende Carol. Die Beziehung zwischen den zwei Protagonistinnen (gespielt von Rooney Mara und Cate Blanchett) ist gleichzeitig tieftraurig und wunderschön. Das 50er Jahre Setting und die bodenständige Inszenierung machen unsere Nummer 1 des Jahres zu einem vielleicht zeitlosen Klassiker, in jedem Fall aber zu einem atmosphärischen Liebesrausch, den sich kein*e Romantiker*in entgehen lassen sollte!

Autor*in

Marc studierte Politik, Soziologie und Medienwissenschaft in Kiel. Für den ALBRECHT schreibt er seit 2015 insbesondere für das Kulturressort und dessen Filmsparte KinoKatze.

Marc Asmuß
Über Marc Asmuß 44 Artikel
Marc studierte Politik, Soziologie und Medienwissenschaft in Kiel. Für den ALBRECHT schreibt er seit 2015 insbesondere für das Kulturressort und dessen Filmsparte KinoKatze.

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