Daft Punk „Random Access Memories“

Bild: Leona Sedlaczek

Daft Punk
Titel: Random Access Memories
Label: Smi Col (Sony Music)
VÖ: 17. Mai 2013

Daft Punk haben es mit ihrem aktuellen Album „Random Access Memories“ geschafft, sich komplett neu zu erfinden. Die Band, die in den 90er-Jahren mit „One More Time“ weltweit die Charts stürmten, schaffen es auch nach dem nunmehr vierten Album ihre Fans zu überraschen. Das unverkennbare Merkmal der Kombo sind die Roboter Vocals, die diesmal den Sound der 50er, 60er und 70er- Jahre aufgreifen und sich damit dem Discofever und dem Funk verschrieben haben. Pharrell Williams, der auch schon auf der Vorab-Single „Get Lucky“ zuhören war, bringt durch seinen Wiedererkennungswert in der Stimme und seiner Leichtigkeit eine Menge Soul mit. Durch andere Kollaborationen, beispielsweise Paul Williams oder Todd Edwards , zeigt das französische Duo, dass es Wert auf die musikalischen Feinheiten und Details legt. Der Elektro-Sound ist zwar präsent, ufert jedoch keinesfalls in einer Kirmes-Pop-Manier aus. Im Vergleich zu den Vorgänger-Alben hat das Album einen ruhigen und dezenten Sound, überzeugt aber trotzdem durch das aufwendig-musikalische Arrangement.

Bannerhintergrund von Markus Spiske, bearbeitet (mlt)

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Über Eric Kluge 0 Artikel
Eric schreibt seit dem Sommersemester 2013 für den Albrecht. Seit 2015 leitet er das Kulturressort und ist für alle kulturelle Neuigkeiten Kiels im Print und Online verantwortlich.

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