Der Vorleser erzeugt noch heute Gänsehaut bei seinen Lesern

Ein Roman, der die Schuldfrage des Holocaust aufgreift

Plakat der Kollektivschuld-Kampagne

Bernhard Schlink sorgt in seinem 1995 veröffentlichten Roman Der Vorleser für große Spannung. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Liebesbeziehung zwischen dem 15-jährigen Max Berg und der 36-jährigen Hannah Schmitz. Dass insbesondere die Figur der Hannah Schmitz viele Geheimnisse mit sich bringt, wird dem Leser schon am Anfang bewusst.
Erst als die Liebenden sich aus den Augen verlieren, wird Hannahs schwerwiegendes Geheimnis Jahre später gelüftet und unerwartet tritt das wohl wichtigste Thema der deutschen Geschichte zum Vorschein: der Holocaust. Diesmal steht nicht, wie in so vielen anderen Werken, die Situation der Opfer im Vordergrund, sondern der Schuldfrage der Täter wird schonungslos auf den Grund gegangen.
Eine Geschichte, die Emotionen hochkochen lässt und jeden Leser zu Tränen rührt, egal ob jung oder alt. Mit seinen 208 Seiten ist der Roman auch für die etwas Lesefauleren kein unüberwindbares Hindernis.

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