IT COMES AT NIGHT – Kurzkritik

Der Zombiehype ebbt auch im neuen Jahr nicht ab, im Gegenteil. Die Metapher der Überbevölkerung, Anonymisierung sowie der nimmersatten und gegenseitig tilgenden Menschheit hat bereits alle Genres infiziert. Dass das Thema nichtsdestotrotz spannende Geschichten erzählen kann, beweist Trey Edwards Shults Film It comes at Night. Nach dem Ausbruch eines Virus lebt eine dreiköpfige Familie in einem provisorisch verschanzten Haus inmitten eines Walds. Der kammerspielartige Mystery-Horror-Film blickt auf den Mikrokosmos einer Familie und verhandelt über eine Laufzeit von 90 Minuten, wie viel Menschlichkeit sich die Figuren bewahrt haben, als plötzlich eine fremde Person vor ihrem Haus steht.

7 von 10 Kinokatzenpunkten


Bildquelle Titelbild: A24

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Marc Asmuß
Über Marc Asmuß 44 Artikel
Marc studierte Politik, Soziologie und Medienwissenschaft in Kiel. Für den ALBRECHT schreibt er seit 2015 insbesondere für das Kulturressort und dessen Filmsparte KinoKatze.

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