Schon mal an ein Stipendium gedacht?

Welcher Studierende kennt das nicht: Der Monat ist noch nicht ganz um, aber das Geld wird schon knapp. Ein guter Weg, um dem vorzubeugen, sind Stipendien. Und bei der großen Auswahl, die es an der CAU von ihnen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es mit einem klappt. Wir haben hier einmal die wichtigsten Möglichkeiten für euch zusammengestellt.
Es ist vielleicht nicht allen bekannt, aber es gibt an der CAU zahlreiche Stiftungen, die fakultätsbezogen jährlich Studierende fördern. Beispielsweise die Dr. Kock-Stiftung, die Medizinstudenten durch monatliche Zuschüsse unterstützt, oder die Schönhauser-Stiftung, die sich darauf spezialisiert hat, Lehramtstudenten Auslandsreisen zu ermöglichen. Desweiteren gibt es noch die Stipendienstiftung der CAU, die Studierenden aller Fachrichtungen finanziell unter die Arme greift, aber auch denjenigen, die an ihrer Promotion arbeiten.
All diesen Stiftungen, die auf der Universitätswebsite aufgeführt sind, ist gemeinsam, dass sich die Studierenden jährlich vom 15. März bis zum 30. April bei ihnen bewerben können. Die Entscheidung über die Anträge fällt dann bis spätestens Mitte Juli, sodass die Förderung im August beginnen kann.
Eine der Voraussetzungen für die meisten Stipendien ist die Immatrikulation an der CAU, doch auch die finanzielle Notwendigkeit muss gegeben sein. Nur wer die Förderung wirklich braucht, bekommt sie auch. Deshalb muss die Bewerbung neben einem Anschreiben, Lebenslauf und zwei Fachgutachten, ausgestellt von Hochschullehrern, einen Nachweis über die eigene finanzielle Situation enthalten. Der Studierende muss außerdem seine bisherigen Leistungen im Studium dokumentieren und in einem Schreiben begründen, wofür er die Förderung benötigt. Der Erfolg des Antrags hängt bei diesen Stipendien vor allem davon ab, wie gut die Prüfungsleistungen bis zu diesem Zeitpunkt waren.
Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, mit denen die Finanzierung des Studiums erleichtert werden kann und die über den Tellerrand der Noten hinausschauen. Eine von ihnen ist das Deutschlandstipendium, das es seit 2011 an der CAU gibt und für das eine Onlinebewerbung genügt. Im letzten Jahr wurden hier 66 Studierende gefördert. Es umfasst einen monatlichen Zuschuss von 300 €, von denen die eine Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Geldgebern beigesteuert wird. Insgesamt könnten jährlich 200 Studenten gefördert werden, wenn sich genug Stifter fänden. Unabhängig von der eigenen finanziellen Situation, können sich Studierende aller Fachrichtungen und in jedem Abschnitt ihres Studiums bewerben – egal ob im Bachelor oder schon im Master. Anders als bei den universitätseigenen Stiftungen zählen beim Deutschlandstipendium nicht nur die Noten, sondern es wird auch berücksichtigt, ob man sich gesellschaftlich engagiert oder in einer besonderen sozialen oder familiären Situation ist, beispielsweise ein Kind hat. Ein weiterer Vorteil: Durch die privaten Geldgeber können bereits Kontakte fürs spätere Berufsleben geknüpft werden.
Auch wer sich entschließt, nach dem Master seine Uni-Karriere noch nicht zu beenden und seine Dissertation zu schreiben, muss keine Angst davor zu haben, währenddessen nur von trocken Brot leben zu müssen. Die Landesgraduiertenstipendien der CAU zielen darauf ab, den Lebensunterhalt von Doktorandinnen und Doktoranden zu sichern. Für die Dauer eines Jahres stehen dem Promovenden 900 € pro Monat zur Verfügung, sodass dieser sich auch um seine Miete keine Gedanken machen muss. Nach Ablauf des Jahres kann die Förderung noch verlängert werden. Desweiteren können Zuschüsse, beispielsweise für Forschungsreisen, beantragt werden.
Wieder einmal stehen hier überdurchschnittliche Ergebnisse aus Studium und Prüfungen im Vordergrund, aber nur gute Noten sind keine Garantie dafür, das Landesgraduiertenstipendium zu bekommen. Es ist auch wichtig, dass das Thema der Dissertation einen vielversprechenden Eindruck macht. Das wird aufgrund eines Exposés entschieden, in dem das eigene Vorhaben geschildert wird. Es wird der Bewerbung beigelegt, die ansonsten fast identisch mit der für die Stiftungsstipendien ist. Die Anträge können jährlich bis zum 28. Februar oder 30. September beim Dekanat der zuständigen Fakultät gestellt werden. Der Förderungszeitraum beginnt dann am 1. Juli, beziehungsweise im Januar.
Alles in allem kann ein Studierender nichts verlieren, wenn er sich um eines der zahlreichen Stipendien bewirbt, das einem die CAU ermöglichen kann.

Foto: Uni Kiel, Foto: Axel Schön

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Über Linda Kiowski 16 Artikel
Linda studiert seit dem Wintersemester 12/13 Anglistik und Germanistik. Sie ist 21 Jahre alt, begann im Dezember 2012 für den Albrecht zu schreiben.

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