Sport ist Mord

Zahlen und Fakten

Tschüss, Schlüsselbein | © Harlie Raethel / Unsplash


Sport ist Mord – Wir alle kennen diesen Satz, haben ihn ein ums andere Mal selbst ausgesprochen oder zur Genüge zu hören bekommen, wann immer wir uns beim Sport verletzten. Was ist dran an der Behauptung? Wir haben Statistiken, Zahlen und Fakten gewälzt und stellen fest: Ein Aua muss nicht gleich tödlich enden, tut es aber ab und an.


14,4 % der Verletzungen in den deutschen Handball-Profiligen in der Saison 2016/2017 waren Knieverletzungen laut statista. Es folgen das Sprunggelenk und der Oberschenkel auf Platz zwei und drei.

2 Millionen Menschen verletzen sich jedes Jahr beim Sport. Am häufigsten leiden Beine und Arme, seltener sind Kopf und Rumpfregion.

23 Menschen starben zwischen 1998 und 2011 beim Klettern im Boulder County und Eldorado Canyon State Park in Colorado laut dem Wilderness and Environmental Medical Journal. Neun der Verunglückten kletterten ohne Seil.

20 % der Verletzungen im Fußball entstehen, laut der Techniker Krankenkasse, weil ein Gelenk verdreht wurde. Beim Spiel sei die Verletzungswahrscheinlichkeit zehnmal höher als beim Training.

1 von 253,669 Sky-Diving-Sprüngen endet laut U.S. Parachute Association tödlich. 2018 starben so in den USA 13 Menschen, 2012 waren es noch 19.

382 Fahrradfahrer*innen starben 2017 bei Verkehrsunfällen laut Statistischem Bundesamt – in rund 80 Prozent der Unfälle trugen die Auto- und LKW-Fahrenden die Schuld. Laut der Bundesanstalt für Straßenwesen tragen nur 8 Prozent der Radfahrenden zwischen 17 und 30 Jahren einen Helm.

43 Menschen mit eigenem Wikipedia-Eintrag starben bei einem Ski-Unfall, die meisten von ihnen waren professionelle Wintersportler*innen.

18 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren starben im Jahre 2016 in Deutschland laut Statistischem Bundesamt bei einem Sport- oder Spielunfall.


Leona Sedlaczek
Über Leona Sedlaczek 63 Artikel
Leona ist seit Juni 2014 Teil der Redaktion und war von Dezember 2014 bis Februar 2017 Chefredakteurin der Print-Ausgabe des ALBRECHT. Anschließend leitete sie die Online-Redaktion bis Mitte 2018. Leona studiert Englisch und Französisch an der CAU, schreibt für verschiedene Ressorts der Zeitung und kritisiert Land, Leute, Uni und den Status Quo ebenso gerne wie Platten.

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