Trampolinturnen

Das große Trampolin aufzubauen und anschließend zu erklimmen, stellt sich zwar zu Beginn etwas schwierig dar, doch es lohnt sich: Zunächst schüchtern hüpfend, traut man sich schon bald mehr und löst sich langsam immer weiter vom sicheren Trampolin-Tuch. Es geht doch nichts über ein Herz, das mithüpft und ein Kribbeln im Bauch, das einen angenehm daran erinnert, dass man sich normalerweise mit beiden Füßen auf festem Boden fortbewegt. Mit Unterstützung der Trainer können schnell die ersten Übungen und Sprungkombinationen ausprobiert und weiter geübt werden. Wird erst einmal damit begonnen, sich auf dem Tuch hinzusetzen, um die Längsachse zu drehen oder auf Rücken oder Bauch zu landen, stehen später auch verschiedene schwierigere Sprünge wie Saltos auf dem Programm. Die Grenze ist dabei nur die Hallendecke.

„Um mal reinzuschnuppern benötigt man eigentlich keine besonderen Vorkenntnisse oder Ausrüstung“, so Annika Storz, die seit dem Sommersemester auch als Trainerin dabei ist. Etwas Experimentierfreudigkeit und Körperspannung schaden aber natürlich nicht. Das Meiste kann man aber noch lernen. Ansonsten sind normale Sportkleidung und Socken oder Gymnastikschuhe vollkommen ausreichend. Und: Entgegen mancher Annahme handelt es sich nicht um eine „Mädchensportart“, auch männliche Teilnehmer finden sich zum Training ein.

Wer noch höher hinaus will, kann in das Uni-Wettkampf-Team einsteigen, zusätzlich an den Wochenenden trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Dabei müssen zehn Sprünge am Stück möglichst fehlerfrei gesprungen werden, anschließend geben Kampfrichter eine Bewertung ab.

Laut Annika soll aber vor allem eines im Vordergrund stehen: „Der Spaß am Trampolinturnen!“.

Infos:
Wann? Jedermann – dienstags und donnerstags 18-20 Uhr s.t. Uni-Wettkampf-Team – Samstags 11-13 Uhr s.t.
Wo? Fechthalle des Uni-Sportforums
Wie teuer? Teilnahme mit Hochschulsportkarte mit Semestergrundgebühr (ab Wintersemester 2010: 12€ für Studenten)

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