Zwölf Fragen an: Daniel Günther

Politiker*innen müssen der Presse meist Fragen beantworten, die mit aktuellen Ereignissen, Forderungen aus der Wirtschaft und Opposition oder Wahlen zusammenhängen. Die persönliche Seite unserer Volksvertreter*innen kennen wir hingegen kaum. In der neuen Reihe Zwölf Fragen an… stellt DER ALBRECHT Politiker*innen von einer anderen Seite vor. Heute: CDU-Landesvorsitzender Daniel Günther.

Wie sieht ein guter Tag für Sie aus?

Ein wirklich guter Tag beginnt mit einem morgendlichen Lauf, bei dem ich beim Bäcker Brötchen hole und anschließend viel Zeit für ein ausgiebiges Frühstück habe. Die Sonne scheint und ich nutze die Chance, ein paar Schritte am Wasser spazieren zu gehen.

Wer ist Ihr Vorbild?

Das ist Gerhard Stoltenberg, ihn habe ich zu Beginn meines politischen Engagements kennengelernt und durfte seine letzte Kandidatur für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde als Leiter seines Wahlkampfteams unterstützen. Er hat unser Land geprägt und mit seiner klugen, überlegten Art einen anderen Politikstil verkörpert.

Was regt Sie so richtig auf?

Dass diese Landesregierung trotz guter Steuereinnahmen den Unterrichtsausfall nicht in den Griff bekommen hat und keine Straßen in Schleswig-Holstein baut.

Wenn Sie nicht in die Politik gegangen wären, was würden Sie dann machen?

Ich würde Unternehmenskommunikation machen.

Was war der dramatischste Moment in Ihrer politischen Karriere?

Als ich sehr kurzfristig entscheiden musste, ob ich für das Amt des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein kandidieren werde.

Woher kommen Ihre politischen Haltungen?

Ich habe mich früh für die CDU begeistert, mit 19 Jahren bin ich unter dem Eindruck der Wiedervereinigung Deutschlands in die CDU eingetreten.

Was ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben?

Mir hat in der Jugend das Buch Krabat von Ottfried Preußler sehr viel Freude bereitet.

Woran denken Sie, wenn Sie nicht einschlafen können?

Spannende Urlaubserlebnisse

Was ist das Größte beziehungsweise Wichtigste, was Sie in der deutschen Gesellschaft/Politik bewirkt haben?

Als Abgeordneter in der Wahlperiode von 2009 bis 2012 habe ich an dem Projekt von CDU und FDP unter Führung von Peter Harry Carstensen für solide Finanzen mitarbeiten dürfen. Dieser erfolgreichen Politik haben wir die verbesserte Haushaltslage von heute zu verdanken.

Was ist – Ihrer Meinung nach – die beste Lösung für die Probleme in unserer Gesellschaft?

Eine gute Bildungspolitik, um allen jungen Menschen eine gute Perspektive zu bieten und eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik, die Arbeitsplätze in unserem Land erhält.

Was nimmt – Ihrer Meinung nach – zu viel Raum in der politischen Debatte ein?

Wir reden zu viel über die Verteilung von Geld und zu wenig darüber, wie wir eigentlich gute Steuereinnahmen erwirtschaften, um es überhaupt verteilen zu können.

Wovor fürchten Sie sich am meisten?

Vor Krieg und einem Auseinanderbrechen der Europäischen Union

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen wurden per E-Mail an die Gesprächspartner*innen beziehungsweise an die zuständigen  Pressesprecher*innen  geschickt und schriftlich beantwortet.


Bildquelle: Daniel Günther

Autor*in

Rebecca war von 2014 bis 2019 teil der ALBRECHT-Redaktion. In der Zeit hat sie für ein Jahr das Lektorat geleitet und war ein weiteres Jahr die stellvertretende Chefredakteurin.

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