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Sobald das Wort „Stipendium“ fällt, denken viele an Medizinstudierende mit Einser-Abitur, die fünf Fremdsprachen beherrschen, drei Sportarten machen und ehrenamtlich in mehreren Organisationen engagiert sind. Dass das in den wenigsten Fällen der Wahrheit entspricht, berichten drei Kieler Stipendiat:innen verschiedener Förderwerke.

Der Gender-Reveal, zu Deutsch: die Geschlechtsverkündung. Ein Trend, bei dem werdende Eltern ihren Mitmenschen mitteilen, was genau denn der Nachwuchs wird: Fußballspieler oder Primaballerina? Das mag nach einem einfachen Unterfangen klingen, doch es steckt mehr dahinter, als sich zunächst vermuten lässt. 

Manche lieben es, manche hassen es und manchen ist es egal: Das Gendern. Doch was haben eine Handvoll Wölfe, viele Sternkäppchen und deren Geschichte hiermit eigentlich zu tun? Unsere Gastautorin Helena hat sich Papier und Feder genommen, um das Märchen vom Kampf der Sternkäppchen gegen die alten Wölfe niederzuschreiben. Der kritische Blick auf öffentliche Äußerungen wird hier nochmal neu verpackt.

„Reduce“, „Refine“, „Replace“
Wofür diese drei Wörter in der Forschung stehen, hat unser Gastautor eine Erklärung. Er schreibt in “Aus die Maus!” von der Verbindung zwischen Mensch und Maus auf mehreren Ebenen. Sowohl ethisch als auch wissenschaftlich. In dieser Glosse geht er auf die Behauptung von Forschenden an der Universität Konstanz ein und spinnt diese mit eigenen Fragen weiter.

Wiener Blond machen Musik, die das Wiener Lebensgefühl in pointierten, teilweise satirischen Texten widerspiegelt. So beginnen sie das Konzert mit dem Song „Schau Ma Mal“ – eine Ode an die Motivationslosigkeit, die ein wenig an Balu den Bären denken lässt. Wenn draußen der Klimawandel an die eigene Tür klopft, besinnt man sich doch lieber auf die Kraft der Gemütlichkeit, die im gewohnten Vor-sich-hin-leben liegt.

DER ALBRECHT ist zum Schleswig-Holstein Musik Festival eingeladen. Auf den Bühnen werden unterschiedlichste Musikrichtungen präsentiert. An einem Abend verfolgte Redakteurin Lena zwei besondere Winterreisen. Neben Schuberts gesungener Winterreise liest ein Tatortschauspieler Auszüge einer österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition.

“Liebes Tagebuch, heute hat Theo mich total ignoriert als er in die Klasse kam. Mit den anderen Mädchen konnte er natürlich reden! Ich habe zuhause nur geheult.”

Die meisten Tagebuchschreiber:innen finden sich in der Altersklasse von 15-24 Jahren. Warum Tagebuchschreiben in jedem Alter das tollste Hobby der Welt ist, hat unsere Redakteurin Leah in einem Artikel begründet. Schreibt ihr eigentlich noch Tagebuch?

Seit dem Jahr 1961 werden im Statt-Theater Neumünster Theaterstücke von engagierten Freiwilligen nicht nur aufgeführt, sondern selbst entwickelt und geschrieben. Von der Wiege bis zur Bahre wird alles geplant: Licht, Ton, Requisiten und natürlich das Drehbuch. Dabei wird jedes Mitglied in den Schöpfungsprozess miteinbezogen und leistet seinen Beitrag.

Der Name Karl May ist vielen ein Begriff. Sei es über die örtlichen
Karl-May-Spiele in Bad Segeberg, die
Winnetou-Filme oder durch eine seiner zahlreichen Bücher. Doch die
Person ist so umstritten, wie seine Werke. Begeben wir uns auf Spurensuche nach den
Kindheitshelden der Eltern unseres Autors.

„Sie hören von meinem Anwalt!”-diesen Satz hat wohl jede:r schon einmal gesagt oder gehört. Irgendwann einmal hat jede:r mit dem Anwalt oder der Anwältin zu tun. Dabei wissen viele nicht um ihre
rechtlichen Möglichkeiten, was oft ein Problem ist. Gerade Studierende fürchten hohe Kosten und verzichten daher auf den Rechtsweg. Dabei stehen die Chancen manchmal gar nicht so schlecht, wie die Studentische Rechtsberatung Kiel
verrät….

2019 gründet sich die Hochschulgruppe EmBIPoC, die sich seitdem für Empowerment von BIPoC an der CAU einsetzt. Unsere Redakteurin Leah hat sich mit ihnen unterhalten. Wir reden über vergangene Veranstaltungsreihen, rassismuskritische Lehre und was man als Ally tun kann, um täglich gegen Rassismus und Diskriminierung einzustehen.

Esther van Lück ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Gender & Diversity Studies, stellvertretende Diversitätsbeauftragte der Philosophischen Fakultät und promoviert zum Thema Rassismus und Weißsein an der Hochschule. Im Interview spricht sie mit DEM ALBRECHT über Rassismusforschung und darüber, was an der CAU noch gegen Rassismus getan werden muss.

Die Bachelorarbeit ist für viele Studierende ein Prozess, in den viele Wochen, Herzblut und graue Zellen fließen. Lasst uns also darüber reden, statt die Arbeit danach direkt im Schrank verschwinden zu lassen! Dieses Mal sprechen wir mit unserer Redakteurin Nadine über ihre Bachelorarbeit in der deutschen Sprachwissenschaft, in welcher sie sich mit der Identifizierung mit der deutschen Sprache bei Migrant:innen und Personen mit Migrationshintergrund beschäftigt hat

Unser aller Leben ist von Sprache bestimmt. Sie beherrscht unsere Gedanken, unsere Kommunikation und die Art, wie wir die Welt wahrnehmen. Kübra Gümüşay reflektiert das Aufeinandereinwirken von Sprache und Sein in ihrem gleichnamigen Buch.

Handy gezückt, ‚Meditation‘ im App-Store eingegeben und die erstbeste Meditations-App heruntergeladen. Ein zehntägiger Anfänger:innenkurs mit geführten Meditationen wurde mir vorgeschlagen. Anfänger:in? Ich war verwundert. So schwierig kann es doch nicht sein, sich hinzusetzen und zu entspannen.

Wenn wir Männer und Musik in Kombination googlen, finden wir diverse Vorschläge für männliche Musik, Lieblingssongs der Männer, Musik für ECHTE Männer und, und, und. Doch gibt es dafür wirklich eine perfekte Definition oder den einen tadellosen Track, der die Männlichkeit beschreibt? Eben nicht. Denn jede:r definiert Männlichkeit anders und das ist auch gut so.

16 Männer – 16 Gespräche – 1 Frau. Sophie Passmann begibt sich in ihrem Buch "Alte Weiße
Männer" auf die Spuren des modernen Patriacharts und versucht dabei zu schlichten. Unter
anderem trifft sie Moderator Micky Beisenherz, den Journalisten Jörg Thadeusz oder den
Sternekoch Tim Raue und stellt allen die gleiche Frage: "Sind Sie ein alter weißer Mann?".

Bereits mit dem Musikvideo für den Song Mother aus ihrem Debütalbum setzte die Band ein Zeichen für ein vielfältigeres Verständnis von Männlichkeit. Dort präsentieren sich die Punks in ausschließlich rosa Kleidung. Eine Farbsymbolik, die auch von dem Coverbild des neuen Albums aufgegriffen wird, auf dem ein großer pinker Ball einen Mann mit voller Wucht ins Gesicht trifft. Es ist eine durchaus treffende Metapher für die Intentionen der Band, die ihre Wut auf das System in positive Botschaften umzuwandeln versucht und so eine Umwälzung der Gesellschaft erreichen will.

Ein konstanter Running-Gag von den Vasenmalereien der Makedonier über Phallus-Latte-Art, bis hin zum Whiteboard im Zoom-Call. Entweder sind wir also einfach tatsächlich immer Kinder geblieben, oder wir haben da etwas nicht genug aufgearbeitet. Ich selbst ertappe mich ab und zu bei einem leisen „höhö“, wenn ich von der Zeichnung eines länglichen Dings mit zwei runden Dingern überrascht werde. Sind Penisse einfach zu leicht zu zeichnen?