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Ein festlich geschmücktes Haus, ein buntes Programm aus Highlights der Theatersparten und eine große Benefiz-Tombola kurz vor Mitternacht: Die Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel e.V. lud zum selbsternannten „Höhepunkt der Saison” ins Kieler Opernhaus am Rathausplatz.

Seit der Correctiv-Recherche zur AfD gab es einige Demonstrationen, deren Bilder durch die Medien gingen und unserer Redakteurin Hoffnung geben, dass der Rechtsruck gestoppt werden könnte. Dafür müssten wir alle aber laut bleiben. Ein Kommentar.

Körperbehaarung ist natürlich und schön. Trotzdem entsprechen unrasierte Frauen*körper nicht der gesellschaftlichen Vorstellung. Weswegen sich weiblich gelesene Personen häufig unwohl fühlen, wenn sie ihre Haare in der Öffentlichkeit zeigen.

Ich schaue Freitagabend aus dem Fenster der Bibliothek. Die Dunkelheit lädt zum Feiern ein, die Bäume tanzen zum Rhythmus des Windes und die ersten Kommiliton*innen räumen vorfreudig ihre Tische. „Mal wieder zu spät begonnen“, denke ich und schaue frustriert auf die Uhr. Morgen ist Abgabe, dabei lässt mein Fazit zu wünschen übrig. Das Telefon flimmert auf und die Freundesgruppe debattiert über die Wahl der heutigen Kneipe. Mittlerweile fokussiere ich mich schon lange nicht mehr auf den Inhalt, sondern versuche eine Lösung für mein Fiasko zu finden.  

Leben in einer solidarischen und hierarchiefreien Gemeinschaft und dabei politisches Engagement zeigen? Das findet sich auf dem Wagenplatz Schlagloch. Das Wohnprojekt kämpft nicht nur für eine sozialgerechte Wohnungspolitik der Stadt, sondern möchte auch einen offenen und unkommerziellen Ort der Begegnung schaffen. Und obwohl die Gruppe seit 2017 in Kiel präsent ist und für einen festen Platz kämpft, sind sie auf ihrer aktuell besetzten Fläche im Meimersdorfer Moor nur geduldet. Doch nun ist die Gruppe über eine Zwischennutzung des ehemaligen MFG5 Geländes mit der Stadt in Verhandlung.

In dieser Reportage nimmt unsere Redakteurin Lisa euch mit in die Uni. Aber nicht wegen etwas Unirelevantem, sondern wegen der jährlichen Uni-Con. Endlich findet sie nach einer langen Pause wieder statt. Lisa war für euch vor Ort und hat auch ein bisschen hinter die Kulissen gucken können.

Entdecke die Vielfalt der Kieler Kulturszene! Ob Theater, Kino, Unimusik oder Kunst – hier ist für
alle etwas dabei!

Wir haben einen neuen AStA-Vorstand, wobei ‚neu’ auch nur zur Hälfte richtig ist. Denn Stella Thomsen ist nun schon das zweite Mal in Folge im Vorstand. An ihrer Seite ist Laura Falk, beide sind bei den CampusGrünen und setzen sich nun bis Juni 2024 für die Bedürfnisse der Studierenden ein. Jetzt erzählen sie uns, was sie im kommenden Jahr auf ihrer Agenda stehen haben und was sie sich von ihrer Legislatur erwarten.  

Das Plakat für die Kieler Woche 2024 wurde bekannt gegeben! Und gewonnen hat – das schlichteste Plakat seit den 80ern… Redakteurin Eileen hat einen Deep Dive in die Geschichte der KiWo-Plakate gemacht und fragt sich, warum eigentlich nie Designer*innen aus Kiel an dem Wettbewerb teilnehmen.

Ein Einblick in die Welt des Aktivismus, der zeigt, wie Menschen Plakate gestalten, Redner*innen organisieren und Bühnen aufbauen, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Dieser Text beleuchtet den Umweltschutz und die Stimmen junger Menschen, die den Klimawandel angehen. Eine Geschichte über Gemeinschaft und die Kraft der Jugendbewegung, die unser Verständnis von Protest und Umweltschutz herausfordert.

Letztes Jahr sind einige Sexismus-Vorfälle in der Informatik bekannt geworden und das Thema hat Wellen geschlagen: Medial und innerhalb des Instituts. Was ist seitdem passiert, um Sexismus präventiv zu begegnen und Student*innen zu schützen? – Außerdem ist auch die Politik aufmerksam geworden und nun musste sich das Informatik-Institut vor dem Bildungsausschuss verteidigen. Wir waren dabei und erzählen euch, was dabei herausgekommen ist!

Die Theaterinszenierung „Der Ursprung der Welt“ nach der Comiczeichnerin Liv Strömquist rückt viele Themen ins Rampenlicht, die in unserer Gesellschaft sonst eher im Stillen behandelt werden. Die Darstellerinnen sprechen auf der Bühne unter anderem über Menstruation, Orgasmen und Genitalverstümmelung.

In der Jugendoper „Die besseren Wälder“ am Theater Kiel wird die bewegende Geschichte von Ferdinand erzählt, einem jungen Wolf, der von Schafen aufgezogen wird. Die eindrucksvolle Aufführung thematisiert Heimat, Familie und das Erwachsenwerden und begeistert mit talentierten jungen Darsteller*innen und einer anspruchsvollen Musikkomposition. Eine künstlerische Brillanz, die das Publikum fesselt und beeindruckt.

Das Universitätsorchester Collegium Musicum begeisterte mit einem beeindruckenden Semesterabschlusskonzert im Audimax. Die Solist*innen Leo Esselson und Johanna Leitz brillierten mit Präzision und Virtuosität in Brahms‘ Doppelkonzert. Unter der Leitung von UMD Daniel Kirchmann wurde auch Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 ‚Pathétique‘ mit emotionaler Tiefe und beeindruckendem Orchesterklang dargeboten. Das Publikum honorierte die herausragende Leistung mit begeistertem Applaus und stehenden Ovationen.

Kurz vor Ende des Sommersemesters lud der Universitätschor Kiel unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Daniel Kirchmann am vergangenen Wochenende zu seinen beiden großen Semesterkonzerten in die Kieler Pauluskirche und die Bordesholmer Klosterkirche. Gemeinsam mit vier Solist*innen sowie der Sinfonietta Lübeck führte das Ensemble am vergangenen Freitag Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt auf.

„Ich habe Angst vor Nudeln!” Was wie ein schlechter Scherz und auch ein bisschen lustig klingt, ist für unsere Redakteurin Lisa Realität. Sie leidet seit ihrem 18. Lebensjahr an Emetophobie, also der Angst vor Übelkeit und Erbrechen. In diesem Artikel gibt sie einen kleinen Einblick in ihren Alltag mit dieser Krankheit und erzählt unter anderem, was ihr geholfen hat, besser damit umzugehen.