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Die Landtagswahl ist zwar schon einige Wochen her, aber trotzdem lassen die Eindrücke dieses Wochenendes unsere Redakteurin Eileen nicht los. Sie war mit der Jugendpresse SH bei vielen Wahlveranstaltungen dabei und hat auch das Treiben am Wahlabend im Landtag miterlebt. In diesem Kommentar erzählt sie uns davon.

In den letzten Jahren erlebte das Spazierengehen ein großes Comeback. Doch nicht jeder Weg ist von Erfolg gekrönt. Der Versuch, nur für sich zu sein, ist manchmal gar nicht so einfach. Ein Kommentar über Selbstreflexion, die Vorurteil-behaftete Erwartung an andere und das Alleinsein während eines Spazierganges im vergangenen Sommer lest ihr zu unserem Print-Leitthema ‚Nackt‘ bei uns!

Noch auf der Suche nach einem sicheren Weg, um auf einer Party mit vielen Fragen überschüttet zu werden? Keinen Alkohol zu trinken und dies auch kundzutun ist der Geheimtipp. Wer aber denkt, dass auf die vielen neugierigen Frage, allen voran “Wieso trinkst du denn nicht?” tatsächlich eine Antwort erwartet wird – falsch gedacht. Ganz oft wird mir stattdessen ungefragt das nächstbeste alkoholische Getränk in die Hand gedrückt. 

Ich bin weder Ost, noch West, noch Süd, noch Nord. Ich esse keine Weißwurst, besitze kein Dirndl, spreche keinen Dialekt, habe kein Nationalgericht und keinen Hass auf andere Teile des Landes. Ich bin einfach nur Deutsch, und Europäisch und einfach zuhause auf dieser Welt.

Am 29. Januar hat die Christian-Albrechts-Universität in einer Richtlinie ein Verbot von Gesichtsschleiern, den Niqābs, erlassen. Die Begründung dafür bezog sich jedoch nicht auf dessen religiöse Symbolik. Laut der Richtlinie beeinträchtige ein Gesichtsschleier die Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden so stark, dass eine wissenschaftliche Bildung nicht möglich sei. […] Es scheint, als wäre nicht dieses, vom Präsidium vorgebrachte Argument, Auslöser für das Verbot, sondern als würde es das Unbehagen aufgrund der religiösen Symbolik des Niqābs verschleiern.

Nach dem Abgang Waltraud Wendes scheinen sich die Wogen geglättet zu haben, doch die Flutwelle, die Schleswig-Holsteins Bildungssystem in den Abyss zu spülen vermag, ist noch da. Fern jeder Weitsicht plant man ohne Rücksicht auf Verluste weitreichende Reformen. Wie politische Dogmen das Land mehr schädigen, als ihm zu helfen.

Klar gibt es reichlich Radiosender in der Landeshauptstadt – doch wie sieht es aktuell so auf den UKWs für die…