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Das Bild, das viele Leute im Kopf haben, wenn sie an die großen Häuser denken, ist geprägt von prunkvollen Sälen, Abendgarderobe und Sektflöten. Dieses Bild kann angsteinflößenden sein. Dresscode, Kartenpreise, Bildung. Die Furcht beschaut zu werden und die Frage: Passe ich überhaupt dahin?

Wenn nichtbehinderte Schauspieler:innen Menschen mit Behinderung spielen, wird es als ’Cripping Up’ bezeichnet. Bisher stand dieses Problem nicht im Mittelpunkt der Diskussion um Diskriminierung im Schauspiel, mehr und mehr rückt es jedoch in den Vordergrund. Zurecht, denn Schaupieler:innen mit Behinderung sind unterrepräsentiert.

Seit dem Jahr 1961 werden im Statt-Theater Neumünster Theaterstücke von engagierten Freiwilligen nicht nur aufgeführt, sondern selbst entwickelt und geschrieben. Von der Wiege bis zur Bahre wird alles geplant: Licht, Ton, Requisiten und natürlich das Drehbuch. Dabei wird jedes Mitglied in den Schöpfungsprozess miteinbezogen und leistet seinen Beitrag.

Trotz Corona bietet der Frühling abwechslungsreiche Veranstaltungen im Kulturbereich sowohl aktiv in Präsenz durch Terminvergabe oder zum Zuhause-bleiben. Wir verraten euch, was ihr diesen April nicht verpassen dürft!

Dieses Mal stellt sich Vigdis Unsgård den Fragen der ALBRECHT-Reihe „Zwölf Fragen an…“ und lässt uns die lyrische Sopranistin einmal von ihrer persönlichen Seite kennenlernen

Termine zum Vormerken: Auch im den nächsten Wochen hat Kiel kulturell viel zu bieten – von Lesungen über Theaterausführungen und Kunstausstellungen bis zu Poetry-Slams.

Wohl fast jeder kennt Faust aus dem Deutschunterricht. Als Ballett ist das Goethewerk jedoch nicht bekannt. Das Kieler Opernhaus hat sich dem Stück angenommen und eine Inszenierung geschaffen, die auf ganzer Strecke überzeugt.

Sport ist bekanntlich gut für unseren Körper, Geist und Seele. Das sieht auch das Theater Kiel so. Deshalb heißt es momentan nicht ab ins Theater, sondern ab in die Sportschuhe und auf ins Sportzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Regisseur Tobias Rausch und das RADAR.Institut wollen uns eine längst bekannte Facette des Sports durch eine utopisch aufgebaute, neuartige Welt näher bringen. Eine Erfahrung, die manch einen zum Nachdenken anregt