Zwölf Fragen an: Monika Heinold

Politiker*innen müssen der Presse meist Fragen beantworten, die mit aktuellen Ereignissen, Forderungen aus der Wirtschaft und Opposition oder Wahlen zusammenhängen. Die persönliche Seite unserer Volksvertreter*innen kennen wir hingegen kaum. In der neuen Reihe Zwölf Fragen an… stellt DER ALBRECHT Politiker*innen von einer anderen Seite vor. Heute: die Spitzenkandidatin der Grünen und aktuelle Finanzministerin, Monika Heinold.

Wie sieht ein guter Tag für Sie aus?

Ausschlafen, gemütliches Frühstück, spazieren gehen und Zeit, um Freunde zu treffen. Gerne auch mit einem Kino- oder Theaterbesuch.

Wer ist Ihr Vorbild?

Eva Rühmkorf, sie hat sich sehr stark für Frauenrechte engagiert.

Was regt Sie so richtig auf?

Dumme Argumente, wenn es um wichtige Zukunftsfragen geht.

Wenn Sie nicht in die Politik gegangen wären, was würden Sie dann machen?

Vermutlich würde ich im sozialpädagogischen Bereich arbeiten.

Was war der dramatischste Moment in Ihrer politischen Karriere?

Es war der Tag, an dem Heide Simonis im Landtag nicht zur Ministerpräsidentin gewählt wurde.

Woher kommen Ihre politischen Haltungen?

Aus dem Elternhaus und aus meinem Engagement für Kinder und gegen Atomkraft.

Was ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben?

Da kann ich mich nicht entscheiden… Je nach Zeitgeschehen beeindrucken mich unterschiedliche Themen.

Woran denken Sie, wenn Sie nicht einschlafen können?

Ich kann immer schnell und gut einschlafen.

Was ist das Größte beziehungsweise Wichtigste, was Sie in der deutschen Gesellschaft/Politik bewirkt haben?

Als Teil der Grünen den Beschluss zum Ausstieg aus der Atompolitik mit erreicht zu haben.

Was ist – Ihrer Meinung nach – die beste Lösung für die Probleme in unserer Gesellschaft?

Nachhaltiges Denken und Handeln auf allen Ebenen. Ressourcensparendes Wirtschaften und die Organisation einer sozial und ökologisch gerechten Gesellschaft – weltweit!

Was nimmt – Ihrer Meinung nach – zu viel Raum in der politischen Debatte ein?

Eitelkeit und Kurzsichtigkeit. Der Wunsch nach dem schnellen Erfolg.

Wovor fürchten Sie sich am meisten?

Vor einem Atomunfall.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen wurden per E-Mail an die Gesprächspartner*innen beziehungsweise an die zuständigen  Pressesprecher*innen  geschickt und schriftlich beantwortet.


Bildquelle: Dominik Butzmann

Autor*in

Rebecca war von 2014 bis 2019 teil der ALBRECHT-Redaktion. In der Zeit hat sie für ein Jahr das Lektorat geleitet und war ein weiteres Jahr die stellvertretende Chefredakteurin.

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