LADY BIRD – Kurzkritik

Lady Bird ist Greta Gerwigs Regiedebüt und fühlt sich nichtsdestoweniger so vertraut an. Das mag mit der namensgebenden Protagonistin Lady Bird (Saoirse Ronan) zusammenhängen, deren bürgerlicher Name Christine ist. Sie verkörpert eine Figur, die ebenso gut ein Prequel anderer von Gerwig selbst gespielten Charaktere sein könnte. Lady Bird ist eine ehrliche Geschichte über eine junge Frau in ihren späten Teen-Years, mit allem Kitsch, Spaß und Peinlichkeiten, die einen in der High School erwarten. Parallel zeigt der Film ein wundervolles Mutter-Tochter-Portrait auf. Der Soundtrack, unter anderem mit Alanis Morissette und John Hartford, glänzt darüber hinaus in der Kür und rundet den Film zu einem lange nachklingenden Erlebnis ab. Eine uneingeschränkte Empfehlung.

9 von 10 Kinokatzenpunkt


Bildquelle Titelbild: Universal Pictures Germany

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Marc Asmuß
Über Marc Asmuß 43 Artikel
Marc studierte Politik, Soziologie und Medienwissenschaft in Kiel. Für den ALBRECHT schreibt er seit 2015 insbesondere für das Kulturressort und dessen Filmsparte KinoKatze.

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